Und das nicht nur weil wir seit Jahren zu Tommy, Jürgen und dem Management (Renate sei gegrüßt) ein gutes Verhältnis haben, einige Musiker der Band gut kennen, unser Boss selbst lange Zeit Musiker war und Tommy's Mäd'che wie auch die vom Boss "Marlen'chen" genannt werden.
Hier stellen wir einmal in Text und Bild die Show vom Samstag den 02. Juli 2011 am Tanzbrunnen in Köln vor. Die Show vom letzten Jahr haben wir ebenfalls mit zahlreichen Bildern unter unserem Link Tanzbrunnen bei Kultur am Rhein dargestellt.
Oder weil Tommy die 60 und sein 50-jähriges Bühnenjubiläum hinter sich hat, oder weil er einfach einmalig ist. Oder weil er mit einer tollen Band und dem KölnerMännerGesangverein auftritt, oder ? !
Pressekonferenz am Tanzbrunnen mit der Band und wie immer alles total locker und Zeit für private Gespräche. Tommy war mit seiner Softtail-Harley angereist.
Fototermin mit Rheinblick, Tommy Engel und Jürgen Fritz im "Wohnzimmer" am Tanzbrunnen.
Es fängt wie immer bei Tommy mit gutem Wetter an, allen Prognosen zum Trotz, wenn der Engel auftritt scheint die Sonne. Dabei heißt der Opener "ich ben keine Engel".
Und die Band groovt sich so richtig ein.
Gute Stimmung am Tanzbrunnen und Tommy hat sein Publikum im Griff.
Ein neus Lied, eingängig und typisch Tommy Engel: "dummner nit esu".
Ein grooviger Song mit tollem Text, die Band hat Spaß.
Und danach der Song vom "Buchjeföhl", wer viel Buch hät hät och viel Jeföhl" meint Tommy. Hier die ganze Band am Tanzbrunnen.
Nach "Ruhm kennt keine Gnade" und "Für et Hätz" kam der unvergleichliche "Saunaboy".
Dann der erste große Klassiker, "Oh Katrin", und der Tanzbrunnen singt mit. Jürgen Fritz spielt das Intro und die Stimmung ist da.
Den Chorus lässt Tommy die Leute singen, sichtlich zufrieden.
Wer hat schon einen Chor von einigen Tausend, und absolut Textsicher ?
Weil es so schön war gleich der nächste Klassiker hinterher. Dabei groovt zuerst die Band als ob es ein Reggae wäre, aber die Songstruktur klingt schon durch. Tommy erzählt die Geschichte von seinen Afrikanischen Freunden die vor langer Zeit einmal mitsangen und immittiert die Afro-Band zur Freude des Publikums.
Zulu-Kölsch und Tierstimmen.
Tommy ist im Element und hat Spaß mit der Band.
Absolut gelungen seine Tanzeinlage, "drink doch eine met........"
Ein neuer Song handelt von dünnen Wänden und was es da so alles zu hören gibt, "Dönn Wäng".
Nachdenklich stimmend, ein Lied mit philosophischem Text, "dat kleine Jlöck".
Das Publikum begeistert und Tommy ganz zufrieden.
Der Höhepunkt und Schlußpunkt im ersten Konzertteil war Kazmarek Superstar.
Der Elvishit "In the Gettho" umgetextet in "alles Netto" - Klasse Version.
Zwei Popsongs umgeschrieben "op kölsch" und heraus kommen Lieder über Handwerker, "Estrich".
Die Band in Fahrt und noch mehr Stimmung bei dem Song über "Schruuve".
Das ist typisch Tommy Engel, er macht aus einfachen Dingen tolle Songs. Das Publikum geht mit.
Dabei singt er sich ein für das Finale im 1. Set, wenn es sein muß "mit Schruuve".
Das Finale im 1. Set, Tommy mit seiner ganzen Stimme als Pavarotti mit Nessun Dorma. Jürgen legt vor.
Tommy als Sänger in seiner ganzen Bandbreite, die Leute sind ganz leise und am Ende begeistert.
Tommy Engel gibt alles............
Eine 15-minütige Pause und das 2. Set beginnt mit dem alten Lied "Ich han nen Deckel", die Band groovt.
Danach wird auch der Tommy mal ruhig und nachdenklich, er spricht von seinem Vater der ja als Oberhaupt von 10 Kindern und Mitglied der legendären "4 Botze" sowie Kumpel von Hans Süpers Vater die Familie in den Kriegswirren mit Musik über Wasser hielt. "Minge Vatter".
Dann wurde es richtig rockig, die Band ging ab als hätten sie jahrelang nur Rock gespielt, "leck ens am Arsch", ein Lied das dem Publikum gefiel. Es könnte ein Sommerhit sein wäre da nicht der typische Tommy Engel-Text.
Dann wieder ruhiger und die Geschichte von Kölle oder jeder anderen City, "die Stadt". Das Intro liefert Jürgen Fritz.
Nach den Songs "Manchmol" und "Fröher Opstonn" stellte Tommy die Band vor. Als wäre es ein Signal gewesen drehte die Truppe um Bandleader und Pianist Jürgen Fritz beim nächsten Song auf. Tommy erklärte in seiner eigenen Art woher der Name kommt, vom Vater, der Schwätzer und ihre Sprüche "Seiver" nannte.
Wer anderes als ein gestandener Bluesgitarist wie Alex Olivari kann das Intro vom "Seiver-Blues" spielen.
Der Jürgen Fritz ließ sich nicht lange bitten und lieferte ein "Honky-Tonk-Piano" dazu und Bass und Schlagzeug machten ein erdiges Fundament, der Seiver-Blues.
Das Ding ging ab wie die sprichwörtliche Katze der Frau Schmitz, Tommy als Bluesrocker.
Aber die Band hatte auch ihren Spaß, erst feuerte Alex ein Gitarrensolo im besten Chicago-Style heraus und Jürgen Fritz bediente die Orgel. Aber wie, Tommy war genoss es und staunt was da abging.
Jürgen Fritz improvisierte auf der Orgel wie einst John Lord auf der B3, die Band ging teuflisch ab.
Tommy Engel war begeistert von der Bandeinlage und ging zum Piano, Jürgen spielte mit den Jungs einfach weiter, das Publikum stand Kopf.
Der Seiver Blues, welch eine Band und ein begeistertes Publikum. Der Bandleader ist sichtlich zufrieden.
Danach wurde es etwas ruhiger, Tommy erzählte die Geschichte von den eingebildeten Kranken, den Hypochondern.
Gleichlautend der Song und mit grünem Licht passend unterlegt.
Es ging auf halb zehn zu und eigentlich ein tolles Konzert, aber es fehlte ja noch der Abschluß. Im Publikum die Fragen was er wohl singen würde. Aber zuerst kam ein Einmarsch, nicht der Roten Funken sondern des KMGV. Tommy Engel erklärte es bei der PK "das ist DER Kölner Männer Gesangverein", darüber gibt et nix mehr".
Der KMGV marschiert mit einer Abordnung von 30 Sängern auf die Bühne.
Und ein alter Freund aus gemeinsamen Jahren in einer Kölner Band die Tommy nur die "Fööss" nennt kam dazu, Erry Stocklosa.
Mit dem KMGV, Erry, der Band und dem Publikum sollte es für Tommy ein ganz besonderes Finale werden. Drei Klassiker bildeten einen stimmungsvollen Schlußpunkt.
"ming eetste Fründin", "en uns'rem Veedel" und "du bes Kölle" ließen die Stimmung kochen.
Tommy und Erry im Duett, ein Genuss
sie gaben alles
und der Chorus mit dem Chor und Publikum war einfach Klasse
Das Finale beim "veedel", Tommy spielt die Harp
Stimmungsvoll und stimmgewaltig, das Finale bei Tommy Engels Konzert, "du bes kölle"
Tommy und Erry beim Finale.
Die Musiker, der Chor, Tommy und Erry verabschieden sich.
Das Publikum forderte Zugabe und sollte nicht lange warten, es kam noch ein ganz besonderer Höhepunkt. Tommy erzählt die Geschichte des Songs von Jürgen Fritz der er in einer WDR-TV-Show vor über 20 Jahren erstmals gesungen hat und seither ein Hit ist, das Abschiedslied.
Es handelt sich um den Abschied von Trude Herr die Köln und Deutschland verließ und mit Tommy Engel und Wolfgang Nideggen in der TV-Show "So Isses" mit Jürgen von der Lippe und Kamermann "Günni" dieses Lied sang. Zahlreiche Zuschauer hatten Tränen in den Augen und die Presse schrieb "Köln weinte" als Trude aus einem blauen Scheinwerferlicht heraustrat und die ersten Zeilen sang, Tommy in den Arm nahm und er weitersang. Tommy hielt die Trude während des ganzen Songs im Arm.
Trude Herr, Tommy Engel und Wolfang Nideggen sangen das Abschiedslied
Am Tanzbrunnen geht Tommy zu seinem Pianisten und Bandleader, der dieses Lied schrieb, Jürgen Fritz spielte das berühmte Intro. "Niemals gehts man so ganz".
Was dann Erry und Tommy mit dem Chor unterstützt von der Band darboten sorgte beim Publikum für Gänsehaut. Niemals geht man so ganz, irgendwas von dir bleibt hier..........
...das Abschiedslied, ein Hit bei Verabschiedungen, von Auswanderern und auf Beerdigungen wie z.B. bei Robert Enke im Stadion Hannover. Für Tommy und Erry die Erinnerung an Trude.
Tommy und Erry mit dem Chor
Ganz leise die letzte Zeile von Tommy, es ging ihm nah.
Während Jürgen auf dem Piano den Schlußakkord spielt nehmen Tommy und Erry die Ovationen des Publikums entgegen. Tommy ist sichtlich ergriffen.
Danach eine herzliche Umarmung mit dem Komponisten, Pianist, Bandleader und Freund, Jürgen Fritz.
Den Schlußpunkt setzt Tommy mit einem Song zum nachdenken, Jürgen Fritz bittet das Publikum um Ruhe.
Das Licht ist aus nur ein Spot und ein einsamer Künstler auf der Bühne. Weil er Tommy ist und Engel heißt gibt es dazu einen tollen Sonnenuntergang. Jürgen Fritz spielt ein Pianosolo das melancholisch klingt und trotzdem sehr einnimmt, der Song "Rampenlicht".
Ein Text zum nachdenken und mit Tiefgang, das Rampenlicht, Freude und Last. Ein letzter Blick zum Fotografen und, Danke das wars.
Tommy Engel und Jürgen Fritz verabschieden sich, wir sagen DANKE.
Und wer noch mehr von Tommy Engel mit Band sehen will, unsere Empfehlung: Im November/Dezember im Staatenhaus in der KölnMesse, "Der Weihnachtsengel". Informationen über KölnKongress, Link in unserer Seite Kultur am Rhein.